No. 20: Das ist das Schöne an Musik
No. 20: Das ist das Schöne an Musik

No. 20: Das ist das Schöne an Musik

ACDC

„Ich hatte es hier drin und da drin. Das ist das Schöne an Musik, sie können sie dir nicht nehmen. Habt ihr über Musik nie sowas empfunden? Man braucht Musik, um nicht zu vergessen. Um nicht zu vergessen, dass es noch Orte auf der Welt gibt, die nicht aus Stein sind. Dass in deinem Inneren etwas ist, was sie nicht kriegen können. Das dir allein gehört.“

(Travmkind)

(Zitat aus „Die Verurteilten“)

„…habt ihr über Musik nie sowas empfunden?“

Ich habe es. Immer wieder.

Musik ist mächtig. Sie erreicht uns dort, wo Worte oft nicht mehr hinkommen. Sie kann heiter machen oder melancholisch stimmen, Energie schenken oder Trost spenden. Sie weckt Erinnerungen, lässt Hoffnung aufkeimen und wird manchmal zum Zufluchtsort – zu einem inneren Raum, den wir jederzeit betreten können.

Das Zitat aus „Die Verurteilten“ bringt für mich genau das auf den Punkt. Musik bewahrt etwas in uns, das unantastbar ist. Sie erinnert mich daran, dass mein Inneres mehr ist als äußere Umstände, mehr als Druck, mehr als graue Tage. Einmal tief im Inneren verankert, wird sie zu meinem Schutzraum – zu einem Ort, an dem ich ganz bei mir bin.

Doch Musik wirkt nicht nur nach innen. Sie verbindet. Wenn ich sie mit Lieblingsmenschen erlebe, auf einem Konzert, mitten in der Menge, und für einen Moment alles andere unwichtig wird. Dann entsteht etwas, das sich nicht erklären lässt: ein gemeinsames Gefühl, ein geteiltes Erleben, das sich tief in mein Herz einschreibt. Genau dort zeigt sich für mich die wahre Magie der Musik – sie verbindet uns, ohne viele Worte, und lässt uns spüren, dass wir nicht allein sind.

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