
„Wenn du kein Angs vor ding Dräum häs
Es dinge Draum nit jross jenoch
Wir bauen bunte Pyramiden
Und jeder soll sie sehen
Es sind die ersten von ganz vielen
Und sie sollen für immer stehen“
(Querbeat)
Ich glaube an die „Macht der Träume“. Denn nur wenn wir uns etwas anderes vorstellen können, können wir den grauen Status Quo ändern und etwas Neues, Buntes erschaffen. Unsere Träume sind keine Flucht vor der Realität, sie sind der Startpunkt für Veränderung – eine Einladung, unseren Idealismus nicht zu verlieren und unsere Fantasie groß werden zu lassen.
„…nix wor iwig do
Irjendwann einmol weed alles besser…“
Doch Träume erfüllen sich nicht von allein. Sie brauchen Menschen, die bereit sind, den ersten Schritt zu gehen – für sich selbst und für die Gemeinschaft. Statt darauf zu warten, dass irgendwo da draußen große Umbrüche geschehen, können wir selbst anfangen. Jede Pyramide steht für eine Idee, eine Entscheidung oder eine kleine mutige Veränderung. Und jede bunte Pyramide, die wir bauen, zieht neue nach sich.
Vielleicht ist ein wenig so wie im Wald: Jeder Baum leuchtet im Herbst auf seine eigene Weise, in seiner ganz individuellen Farbe und zu seiner Zeit. Und so entsteht ein wunderschön buntes Gesamtbild, das uns auch grauen, trüben Tagen erfreut und Hoffnung schenkt. Ein Bild, das zeigt, wie kraftvoll Vielfalt ist, wenn sie nebeneinander strahlen darf.
Unsere Träume sind die Funken. Unser Handeln das Feuer. Lasst uns beides zusammenbringen – und eine Welt erschaffen, die so bunt ist wie die Pyramiden, die wir bauen.