Zwei Wochen liegt der Fotokurs im Rheinauhafen mit meinem Team erst zurück. Warum bin ich schon wieder hier? Da kommen doch eh keine neuen Motive raus. Typischer Fall von „Denkste…“. Auch wenn ich glaube meine Heimatstadt sehr gut zu kennen, bieten sich auch bei der gefühlt hundertsten Runde am Rhein immer wieder neue spannende Motive an.
Nach Wochen der Terminkollisionen und des Verschiebens klappt nun endlich die lange anvisierte Fototour mit einem Freund. Bewaffnet mit einer Nikon (er) und meiner Canon RP (ich) geht es auf Motivjagd entlang des Rheins. Wir starten am Hauptbahnhof, lassen uns in der Altstadt inspirieren und erreichen schließlich einen von Kölns Fotohotspots, den Rheinauhafen. Und da sind sie plötzlich die Motive. Der Blickwinkel ist etwas anders, die Lichtstimmung lässt die Gebäude anders wirken als vor zwei Wochen und auch gehen wir andere Wege.

Wie immer ist es ein Ausprobieren, ob sich aus bestimmten Aufnahmen noch mehr herausholen lässt. Immer der Versuch das Optimum aus den Aufnahmen herauszuholen, den Punkt noch genauer zu treffen.

Nach einer kurzen Stärkung im Johann Schäfer Biergarten geht es weiter über die Südbrücke, die Poller Wiesen und dem Rheinboulevard in Deutz. Die Hoffnung, doch eine sonnige goldene Stunde zu erwischen, wird von dicken grauen Wolken verwehrt. Doch, hey, auch daraus lassen sich fantastische Aufnahmen zaubern, die Magie des Augenblicks einfangen. Mich reizt heute Abend eh mehr die Streetartkunst rund um die Südbrücke. Nein, ich finde auch nicht jede Kritzelei, jedes Tag toll, aber trotzdem lassen sich mit Manchen spannende Bilder kreieren. Es ist wie immer: Die Augen offen halten, hinschauen und probieren, ob das gesehene Motiv auch fotogen ist.
Aber seht selbst, was bei unserer Fototour entlang des Rheins herausgekommen ist…